Geschichte. Kulturgut. Bodenschatz.

Das Jahr 1845 markiert den Einzug der Benediktiner aus dem schweizerischen Muri nach Gries. Die Ordensgemeinschaft übernahm zu dieser Zeit das Augustiner Chorherrenstift und somit auch eine lange Weinbautradition, der sie den Weg für eine bis heute andauernde Symbiose von Kloster, Kellerei und Weingut ebnete. Im 21. Jahrhundert angekommen, produziert MURI-GRIES Spitzenprodukte wie die Weine der „Abtei Muri“-Linie, die seit 1989 aus ausgewählten Top-Lagen gekeltert wird.

Mit Herzblut, Freude und Expertise

Ab wann wird Leidenschaft zur Expertise? Ab wann aus Expertise ein konstantes Streben nach bester Qualität? Bei uns sind all diese Faktoren eng miteinander verwoben. Das Bewusstsein für die eigene Tradition, das Vertrauen in die Qualität der eigenen Rebsorten und unsere Erfahrung - das sind unsere Werte, die wir mit Fortschritt und Innovation in Einklang bringen. So definiert sich unsere Kellerphilosophie über den Einsatz moderner Edelstahl-Gärtanks, großer Holzfässer und Barriques, schonende Verarbeitungsmethoden und eine hochaktuelle Kellertechnik.

Der Lagrein

Wir haben eine klare Entscheidung für die autochthone Rebsorte Lagrein getroffen und halten seit langem an ihr fest. Es ist ein nachhaltiges Arbeiten mit einer Traube, die sich in unseren klösterlichen Weinbergen wohlfühlt, hier zuhause ist und hervorragend gedeiht. Jahr für Jahr schenkt sie uns ausdruckvollere Ergebnisse. Diese verdanken wir auch unseren alten Rebbeständen aus den 30er Jahren, aus denen wir erlesenes Rebmaterial züchten und so beständig daran arbeiten, ihren unverwechselbaren Charakter herauszuarbeiten: für einen eleganter Rotwein mit Identität, wunderbar komplex und bodenständig. Unser Aushängeschild.

Team

Geistlich, weltlich, partnerschaftlich. Wein und Kloster sind bei MURI-GRIES seit jeher eng miteinander verbunden: Unsere Weinberge sind seit Jahrhunderten im Besitz des Klosters und auch die Kellerei ist vollkommen in die Abtei integriert.
Die Erfolgsgeschichte von MURI-GRIES ist den vielen tatkräftigen Mitarbeitern und ihrem unermüdlichen Einsatz Tag für Tag in Kellerei und Weinberg zu verdanken. Es ist ein schönes, erfülltes Arbeiten mit der Natur und ihren Erzeugnissen. Kein Jahr gleicht dem anderen, jedes Jahr hält neue Überraschungen und Herausforderungen für uns bereit. Die Natur gibt uns den Rhythmus vor.
Christian Werth

Christian Werth

Kellermeister seit 1988
„Als Kellermeister von MURI-GRIES habe ich seit 1988 eine entscheidende Umstellungsphase hin zu konsequenter, qualitätsorientierter Produktion miterlebt. Für eine kurze Zeitspanne Teil der Geschichte von MURI-GRIES zu sein und diese Zeit zu nutzen, den Betrieb in die richtige Richtung zu führen, ist für mich Herausforderung und Faszination zugleich. Dabei als Önologe den Lagrein als Sorte auch international zu positionieren, mein größter Ansporn.“
Walter Bernard

Walter Bernard

Leiter Weinbau seit 1990
„Arbeit im Weinbau ist für mich ein Leben im Rhythmus der Natur. Als Verantwortlicher für das Weingut von MURI-GRIES erlebe ich immer wieder von neuem, wie die Beziehung zwischen Mensch und Rebstock durch einen respektvollen Umgang mit der Natur geprägt ist. Trotz Erfahrung, Weiterbildung und Entwicklung bleiben die Einflüsse der Natur unberechenbar. Jedes Weinbaujahr ist für mich daher Spannung pur und nach dem erreichten Ziel pure Entspannung.“




Die Geschichte des Klosters

Im Jahr 1845 wurde der Grundstein für unsere lange Weinbautradition gelegt. Zu dieser Zeit übernahm die Benediktiner Ordensgemeinschaft aus dem schweizerischen Muri das Augustiner Chorherrenstift in Gries. Eine einmalige Symbiose von Kloster, Kellerei und Weingut nahm fortan ihren Lauf, die bis heute Bestand hat. Um 1900 begann die eigentliche Geschichte der Klosterkellerei mit der offiziellen Eintragung zunächst ins österreichische Handelsregister und 25 Jahre später ins italienische.
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